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DESCRIPTION:Am 09.11.1938 und in den folgenden Tagen wurden im gesamten Deutschen Reich Geschäfte\, Wohnungen und Synagogen angegriffen\, zerstört bzw. niedergebrannt\, Juden und Jüdinnen in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Der 09. November war ein weiterer\, systematischer Schritt auf dem Weg zur Shoah\, welche nur durch die militärische Niederlage Deutschlands 1945 beendet wurde.\n\nEs ist ein historisches Versäumnis\, in der Vergangenheit und auch heute\, über latente sowie offene antisemitische Äußerungen hinwegzusehen. Struktureller Antisemitismus wird als solcher oft nicht erkannt oder bagatellisiert. Wir müssen da einschreiten\, wo Antisemitismus anfängt – sei es ein Witz\, eine Beleidigung oder die Forderung nach der Vernichtung von Juden und Jüdinnen.\n\nNur mit einer aktiven Erinnerungsarbeit können wir uns das Vergangene ins Bewusstsein bringen\, mahnen und handeln. Nach wie vor gilt es\, jegliche Form des Antisemitismus konsequent zu thematisieren und zu bekämpfen.\n\nGemeinsam wollen wir anlässlich des 88. Jahrestages an die Schrecken und Folgen der Novemberpogrome erinnern.\n\nKommt am 09.11.2026 um 19 Uhr zum Mahnmal für die Opfer des Faschismus am Platz der Einheit in Potsdam.\n\nErinnern – Gedenken – Mahnen\n\n
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LOCATION:Platz der Einheit  14467 Potsdam Brandenburg Deutschland
ORGANIZER:Direkt_Potsdam
STATUS:CONFIRMED
SUMMARY:Gedenken an die Novemberpogrome 1938
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URL:https://rotes.potsda.mn/events/9e0bf7ce-56cc-4511-8f1d-7aae9db65ad2
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DESCRIPTION:14.11.2026 // Treffpunkt Freizeit Potsdam (Am Neuen Garten 64\, 14469 Potsdam)\n\nWir möchten euch herzlich auf die 3. Antifaschistische Konferenz der VVN-BdA im Land Brandenburg aufmerksam machen.\n\nUnter dem Titel „Niemand war zu Recht im KZ“ findet die Konferenz am 14. November 2026 ab 10 Uhr im Treffpunkt Freizeit in Potsdam statt.\n\nIm Mittelpunkt steht die Frage\, wie der Umgang mit den Opfergruppen des Nationalsozialismus seit 1945 geprägt wurde. Gemeinsam wollen wir beleuchten\, wie sich der Umgang mit den Opfergruppen mit grünem und schwarzem Winkel seit der NS-Zeit entwickelt hat – mit Blick auf die BRD\, die DDR und unsere Gegenwart.\n\nAls Referent*innen sind Dagmar Lieske\, Ines Eichmüller\, Carmen Lange und Mascha Krink angekündigt.\n\n📅 14.11.2026 | 10 Uhr 📍 Treffpunkt Freizeit Potsdam 📝 Anmeldung bis 31.10.2026 📧 brandenburg@vvn-bda.de\n\nWeitere Informationen findet ihr unter: www.brandenburg.vvn-bda.de\n\nWir freuen uns auf eure Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!\n\n
DTEND:20261114T170000Z
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LOCATION:Treffpunkt Freizeit 64 Am Neuen Garten 14469 Potsdam Brandenburg Deutschland
ORGANIZER:Direkt_Potsdam
STATUS:CONFIRMED
SUMMARY:„Niemand war zu Recht im KZ“ - 3. Antifaschistische Konferenz der VVN-BdA im Land Brandenburg
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DESCRIPTION:KiezKino - OP Genova 2001 – Öffentliche Sicherheit und Ordnung beim G8 in Genua Juli 2001\n\nIm Anschluss Gespräch mit Regisseur Carlo Bachschmidt und einer AktivistIn in der Antirepression-Arbeit.\n\nEr war Mitglied vom Genua social Forum und hat später mit den Anwältin*nen des Genua legal Forum an den Verfahren gegen die Polizei gearbeitet. Sie war während der Verfahren in der Antirepressionsarbeit aktiv.\n\n „OP Genua 2001 — Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ entstand während der Begleitung des Prozesses\, der 25 italienischen Aktivist_Innen stellvertretend wegen der Krawalle am 20. Juli in Genua gemacht wurde. An diesem Tag wurde auch Carlo Giuliani erschossen. Sie wurden zu langen Haftstrafen verurteilt. Das Genau-Rechtshilfeteam hat u.a. durch das sekundengenaue Zusammenschneiden von Videoaufnahmen und Polizeifunk nachgewiesen\, dass die italienische Polizei maßgeblich für das Entstehen der Auseinandersetzungen verantwortlich ist.\n\n Der italienische Kassationsgerichtshof hat am Freitag\, dem 13. Juli 2012 ein hohes Urteil gegen zehn angeklagte Aktivist_Innen teilweise bestätigt: Wegen der Kämpfe gegen den G8-Gipfel in Genua 2001 und damit verbundenen Sachbeschädigungen sollen fünf italienische GenossInnen bis zu 14 Jahre Knast absitzen. Der Richterspruch ist nicht anfechtbar.\n\n Marina (12 Jahre 3 Monate) und Alberto (10 Jahre) haben ihre Strafe bereits angetreten\, während Francesco (14 Jahre) und Vincenzo (13 Jahre) für die Polizei unauffindbar sind. Ines (6 Jahre 6 Monate) erhielt wegen ihres kürzlich geborenen Kindes Haftverschonung. Fünf weitere können ihre Strafen (zwischen 7 und 11 Jahren) überprüfen lassen und müssen sie voräufig nicht absitzen.\n\n Das abgeurteilte Vergehen nennt sich „Plünderung und Verwüstung“\, in Deutschland etwa mit schwerem Landfriedensbruch vergleichbar — zuzüglich erschwerender Umstände\, die darin bestehen im Falle von Ausschreitungen nicht das Geschehen zu verlassen. Zum Zuge kam der sogenannte Codice Rocco\, ein Paragraf aus der Zeit des Faschismus.\n\n Ende Juni/Anfang Juli war das letztinstanzliche Urteil gegen Polizisten verkündet worden\, die an dem brutalen Überfall auf die „Diaz-Schule“ beteiligt waren. Zwar wurden die Urteile grundsätzlich bestätigt\, mehrere Polizisten müssten Haftstrafen antreten. Die Taten gelten jedoch als verjährt und hatten lediglich einige Dienstversetzungen zur Folge. Der Militärpolizist\, der als Folge des unkoordinierten und verantwortungslosen Polizeieinsatzes Carlo Giuliani aus nächster Nähe erschoss\, quittierte selbst seinen Job.\n\n
DTEND:20261119T193000Z
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LOCATION:Thalia 50 Rudolf-Breitscheid-Straße 14482 Potsdam Brandenburg Deutschland
ORGANIZER:Direkt_Potsdam
STATUS:CONFIRMED
SUMMARY:KiezKino - OP Genova 2001 – Öffentliche Sicherheit und Ordnung beim G8 in Genua Juli 2001
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